Achtsam durch die Natur!
Fehlende oder nur geringe Niederschläge, anhaltende Trockenheit im Frühjahr und Sommer versetzt Bäume unter einen besonderen Stress was man mit bloßem Auge nicht erkennen kann.
Immer häufiger kommt es zum Grünastbruch, was zu einem unkalkulierbarem Risiko für die Verkehrssicherheit führt.
Die Zellen im Holz verlieren Flüssigkeit (Zelldruck sinkt) und somit auch ihre Stabilität, dadurch kann es plötzlich und unerwartet, auch bei Windstille zum Astbruch aller Größen kommen.
Dieses Phänomen tritt ebenfalls bei voll belaubten und äußerlichen gesund aussehenden Bäumen auf und kann bei einer zuvor durchgeführten Baumkontrolle nicht festgestellt werden.
Gehen Sie daher immer mit wachsamen Augen durch Parks, Anlagen, Erholungspfade usw. und halten Sie sich nicht unbedingt länger unter Bäumen auf als nötig.
Meiden sie Bäume generell die schon Anzeichen wie rollende oder gar dürre Blätter haben.
Besonders anfällige Baumarten des Grünastbruches sind z.B. Pappeln, Weiden Linden, Rosskastanien, Ahornbäume, Eichen, Buchen, Fichten, und Lärchen. Generell gilt, das dieses Phänomen bei jeder Baumart auftreten kann, besonders bei Bäumen die nicht heimisch sind und mit den klimatischen Bedingungen nicht oder nur schlecht zurecht kommen.


