Pflegemaßnahmen im Naturschutzgebiet „Waldstetter Tal“, Gemarkung Waldstetten

Das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 56 Naturschutz und Landschaftspflege, weist hiermit die Privateigentümer-/innen im Naturschutzgebiet „Waldstetter Tal“, Gemarkung Waldstetten, Gewann Stein, darauf hin, dass in den kommenden Wochen Pflegemaßnahmen auf folgenden Flurstücken oder Teilbereichen davon durchgeführt werden:

5842, 5843, 5844, 5845, 5851/1, 5853, 5854, 5855, 5857, 5858, 5859, 5879, 5880, 5881, 5882, 5883, 5884, 5885, 5886, 5887, 5888, 5889, 5890, 5891, 5892, 5894, 5895, 5896, 5897, 5897/1, 5900, 5901, 5902, 5904, 5905, 5907, 5908, 5909, 5910, 6046, 6049.

Die Flächen bieten aufgrund der dort vorherrschenden trockenwarmen Standort¬bedingungen ein besonderes Potenzial als Lebensraum für licht- und wärmeliebende Pflanzen und Tiere. Durch die Pflegemaßnahmen werden die Lebensbedingungen der zum Teil seltenen und gefährdeten Arten erhalten bzw. erheblich verbessert. Dazu sollen standortfremder Gehölze entnommen, die Verbuschung zurückgedrängt und im Anschluss die so entstandenen, besser besonnten Lebensräume durch eine regelmäßige Mahd oder Beweidung offen gehalten werden.

Die Pflegemaßnahmen werden von einem erfahrenen Landschaftspflegeunternehmen durchgeführt und von einem vom Regierungspräsidium beauftragten Pflegemanager intensiv betreut. Im Zusammenhang mit den geplanten Maßnahmen entstehen den Grundstückseigentümer-/innen keine Kosten oder Verpflichtungen.

Wir weisen darauf hin, dass Eigentümer nach § 65 Abs. 1 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) verpflichtet sind, Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege zu dulden, soweit dadurch die Nutzung des Grundstücks nicht unzumutbar beeinträchtigt wird. Mitarbeiter der Naturschutzverwaltung und deren Beauftragte haben nach § 52 Abs. 1 S. 1 des Naturschutzgesetzes Baden-Württemberg (NatSchG) ein Betretungsrecht für die zu pflegenden Grundstücke. Die Eigentümer sind vor der Durchführung der Maßnahme in geeigneter Weise zu benachrichtigen (§ 52 Abs. 1 S. 2 NatSchG, § 65 Abs. 2 BNatSchG).

Falls Sie Einwände gegen die Maßnahme haben, kontaktieren Sie bitte die zuständige Gebietsreferentin Frau Judith Knebel unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 0721/9296-7692 (Mo, Do, Fr vormittags, Di ganztags).